HALLARYD FRÜHER AN WOCHEN- UND FEIERTAGEN
 
 
 
 


 

HALLARYD FRÜHER AN WOCHEN- UND FEIERTAGEN

Das Wandbild, das es in Hallaryds „Sockenstugan“ gibt, ist von David Ralsson gemalt und stellt folgendes dar.

 


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-          Ganz oben links  wird „Ryssolja“ gekocht (Dieses Öl ist ein dickflüssiger, schwarzbrauner Teer mit einem starken, eigentümlichen Geruch. In Russland und Polen wurde es durch trockene Destillation aus Birkenrinde, -äste und –wurzeln hergestellt). Hier in Schweden wurde „Ryssolja“ aus frischer Birkenrinde hergestellt. Die Rinde wurde gekocht und auf dieser Art bekam man das Öl, das unter anderem als Imprägnierungsmittel für Leder anwandt wurde.

 
 
 
 

-          Recht vom oben erwähnten Bild zieht man ein krankes Kind durch einen zusammengewachsenen Baum. Dies sollte an einer bestimmten Nacht im Mondschein geschehen. Man glaubte, dass das Kind dann gesund werden würde.

 
 
 
 

-          Das Bild darunter zeigt eine Sattlerei, da man Pferdegeschirr und Pferdesattel herstellte sowie andere Lederbänder. Bis zum Ende des 20. Jahrhundert gab es noch einige Sattler in Hallaryds Socken.

 
 
 
 

-          Ganz unten links sieht man Menschen beim Weben und Spinnen. Dies machte man in den meisten Bauernhäusern.

 
 
 
 

-          2te Reihe oben Die Ackererde  in Hallaryd  war sehr steinig und unfruchtbar, aber jedoch normal für Småland. Hier erntet man Kartoffeln und pflügt mit Ochsen.

 
 
 
 

-          Darunter Holzsägen. Größere Äste zerkleinerte man mit einer Handsäge.

 
 
 
 

-          Ganz oben ist ein typisches Mittsommerbild mit Spielmann und Tänzer. Dies feiert man noch jedes Jahr im „Hembygdspark“, so auch in diesem Jahr.

 
 
 
 

-          Darunter ist ein Backhaus in einem normalen größeren landwirtschaftlichen Betrieb.

 
 
 
 

-          Rechts Wäschewaschen mit einem Schlagholz.. Dies machte man meistens an Bächen und Flüssen. 

 
 
 
 

-          Oberst Ein Bild von der  Kirche, die in den Jahren 1862 – 1863 gebaut wurde. Man sieht wie nach einer Beerdigung der Sarg in dem unteren Friedhof in  die Erde versenkt wird. Es ist ziemlich sicher, dass das die dritte Kirche in Hallaryd ist.

 
 
 
 

-          Darunter Ein Zeitbild vom „Sockenstugan“ mit der Hebamme und darüber Lehrerinnens Wohnungen sowie dem Klassenzimmer und darunter dem Gemeindezimmer.

 
 
 
 

-          Oberst Holzfällen und rechts ein Kohlenmeiler. Diese Holzkohle benötigte man in der Schmiede.

 
 
 
 

-          Darunter Eine Schmiede mit dem Sensenschmied Alfred Leijon. Er begann in Årbohult und zog später nach Hallaryd und Vägla um.

 
 
 
 

-          Rechts Ein Möbeltischler. Er schnitzt Ornamente, um damit die Möbel zu verschönern. 

 
 
 
 

-          Darunter Ein alter Dorfladen. Solche gab es in und in angrenzenden Dörfern rund um Hallaryd. Jetzt gibt es nur noch einen gut erhaltenen im „Hembygdsmuseeum“.

 
 
 
 

-          Rechts Ein Holzschuhmacher. Davon gab es mehrere verschiedene Hersteller in unseren Dörfern.

 
 
 
 

-          Oberst Nördlich von Hallaryds Brücke lag Svaneryds Industrie. Dort gab es eine Weberei, Spinnerei, Färberei, Schleiferei und dergleichen. Svaneryds Industrie brannte Anfang des 20. Jahrhundert nieder. Nach diesem Brand flaute die industrielle Tätigkeit in Hallaryd ab.

 
 
 
 

-          Darunter Herstellung von Weberkämmen. Eine größere Herstellung ist aber nicht dokumentiert.

 
 
 
 

 -           Zum Schluss wird  eine Böttcherei und die   Herstellung von Holzgefäßen gezeigt.